Hast du schon mal stundenlang Vokabeln gebüffelt – nur um eine Woche später festzustellen, dass fast alles wieder weg ist?
Nervig, oder? Aber: Es liegt nicht an dir. Es liegt daran, wie unser Gehirn funktioniert.
Die gute Nachricht: Es gibt eine wissenschaftlich belegte Methode, mit der du dein Gehirn quasi „hackst“ und neue Wörter aus dem Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis schiebst.
Sie heißt Spaced Repetition (SRS) und ist die Grundlage für wirklich effektives Sprachenlernen.
Schauen wir uns an, wie sie funktioniert – und warum sie der schnellste Weg ist, deinen Wortschatz aufzubauen.
Das Problem: Die Vergessenskurve

Um zu verstehen, warum Spaced Repetition wirkt, müssen wir erst verstehen, warum wir überhaupt vergessen.
Im 19. Jahrhundert entdeckte der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus die sogenannte „Vergessenskurve“.
Er fand heraus, dass unser Gehirn Informationen radikal löscht, wenn es sie für unwichtig hält:
- Nach 20 Minuten: Du hast ca. 40 % vergessen.
- Nach 1 Tag: Rund 70 % sind weg.
- Nach 6 Tagen: 75–90 % sind verschwunden.
Deshalb funktioniert „Bulimie-Lernen“ (eine Nacht alles reinkloppen) für Sprachen nicht.
Vielleicht bestehst du am nächsten Tag einen Test – aber nach einer Woche sind die meisten Wörter wieder weg.
Die Lösung: Die Kurve unterbrechen
Spaced Repetition bedeutet, dass du Informationen in immer größeren Abständen wiederholst.
Anstatt ein neues Wort 20-mal in einer Minute zu wiederholen (was kaum hängenbleibt), werden Wiederholungen clever über die Zeit verteilt. Für ein neues Wort könnten die Intervalle zum Beispiel so aussehen:
- nach 15 Minuten
- nach 2 Stunden
- nach 12 Stunden
- nach 1 Tag
- nach 3 Tagen
- nach 8 Tagen
- … und später in Abständen von Wochen und Monaten
Jedes Mal, wenn du ein Wort kurz bevor du es vergessen würdest wiederholst, bekommt dein Gehirn ein klares Signal:
„Diese Info ist wichtig. Behalten!“
Warum klassische Karteikarten nicht ausreichen
Theoretisch kannst du das mit Papierkarteikarten organisieren – zum Beispiel mit dem „Leitner-System“ und mehreren Boxen. In der Praxis ist das aber:
- unübersichtlich und zeitaufwendig
- du musst dir die Intervalle selbst ausrechnen
- du schleppst Stapel von Karten mit dir herum
- und: Papierkarten haben keinen Ton
Genau hier sind digitale Tools wie My Lingua Cards deutlich überlegen.
Wie My Lingua Cards den Prozess automatisiert
Wir haben unsere Plattform von Anfang an um den Spaced-Repetition-Algorithmus herum gebaut.
Das heißt: Du musst nicht darüber nachdenken, wann du was wiederholst – du konzentrierst dich nur darauf, was du lernen willst.
Warum unser Ansatz besser funktioniert als manuelle Listen:
1. Der Algorithmus übernimmt den Kopfteil
Unser System verfolgt jedes einzelne Wort, das du lernst.
- Wörter, die du gut kannst, tauchen erst nach mehreren Tagen oder einer Woche wieder auf.
- Wörter, mit denen du kämpfst, siehst du schon am nächsten Tag.
So verschwendest du keine Zeit mit Vokabeln, die längst sitzen – und investierst deine Energie genau in die Wörter, die dir noch schwerfallen.
2. Aktives Erinnern + Kontext
Spaced Repetition funktioniert am besten, wenn es mit Active Recall kombiniert wird.
Das heißt: Du siehst die Vorderseite der Karte und dein Gehirn muss aktiv die Bedeutung „hochholen“, bevor du nachschaust.
Im Gegensatz zu simplen Wortlisten bietet dir My Lingua Cards:
- Visuals – Bilder helfen dabei, eine stärkere Assoziation zu erzeugen.
- Kontext – Beispielsätze, in denen das Wort wirklich verwendet wird, statt isolierter Übersetzungen.
So lernst du nicht nur die Übersetzung, sondern auch, wie das Wort in echten Sätzen klingt.
3. Warum Audio unverzichtbar ist
Sprache ist in erster Linie Klang.
Wenn du nur die Schreibweise eines Wortes kennst, aber nicht die Aussprache, erledigst du im Grunde nur 50 % der Arbeit.
Darum enthalten unsere Karten hochwertige Audioaufnahmen:
- du trainierst dein Hörverständnis automatisch mit
- du gewöhnst dich an Rhythmus, Betonung und Melodie der Sprache
- du speicherst das Wort gleichzeitig als Schriftbild und als Klang
Fazit: So startest du wirklich effektiv
Wenn du eine Sprache schneller und nachhaltiger lernen willst, lass das reine Pauken sein.
Setz stattdessen auf kurze, regelmäßige Einheiten – und ein System, das für dich mitdenkt.
Ganz konkret:
- Lerne täglich: 10–15 Minuten reichen völlig.
- Verlass dich auf den Algorithmus: Bearbeite einfach die Karten, die dir die App heute vorschlägt.
- Teste dich aktiv: Nicht einfach umdrehen – sprich die Antwort laut aus, bevor du nachsiehst.
Bereit, weniger zu vergessen und deinen Wortschatz endlich dauerhaft aufzubauen?
Probier Spaced Repetition mit My Lingua Cards aus und erlebe, wie sich dein Lernen innerhalb weniger Wochen verändert.